Kandidierende 2026-2031

Diese Bad Bentheimer Bürger:innen kandidieren für die Grünen bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 für Stadtrat und/oder Kreistag. In den nächsten Wochen stellen wir unsere Ziele kurz vor!

Petra Exler, Jahrgang 1971, Bankbetriebswirtin
Stadtrat, Grüne Liste Platz 1

„Für ein gutes Miteinander in unserer Stadt.“

Themenschwerpunkte: : Stadtentwicklung, Kultur, soziale Gerechtigkeit 

Im Jahr 2013 bin ich aus privaten Gründen von Berlin nach Bad Bentheim gezogen. Der Charme unserer kleinen Stadt hat mich sofort begeistert. Mein Ehemann ist geborener Bentheimer, was es mir leicht machte, hier Wurzeln zu schlagen. Auch die gute Nachbarschaft trägt dazu bei, dass ich mich in Bad Bentheim zuhause fühle. Meine Freizeit verbringe ich gerne mit Hund und Pferd. Ich bin in der katholischen Kirche aktiv und war ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe tätig. Hauptberuflich arbeite ich als Vertriebstrainerin im Finanzsektor.

Aufgrund meiner eigenen, positiven Erfahrungen ist es mir ein Anliegen, dass sich die Menschen in unserer Stadt wohlfühlen. Dafür müssen generationsübergreifend die Interessen von Einheimischen, Touristen und Zuziehenden gleichermaßen Berücksichtigung finden. Mir liegen daher die Stadtentwicklung und das kulturelle Angebot sehr am Herzen.

Ein besonderes Augenmerk lege ich auf soziale Gerechtigkeit und Teilhabe für alle. Nur unter diesen Bedingungen kann ein gutes Miteinander gelingen. Spaltungstendenzen, insbesondere nationalistische Strömungen lehne ich entschieden ab. Daraus ziehe ich meine Motivation, mich politisch zu engagieren. Ich möchte dazu beitragen, dass Bad Bentheim eine lebenswerte, offene und vielfältige Stadt bleibt.
Ich kandidiere für DIE GRÜNEN, weil sie die einzigen sind, die zukunftsorientierte Lösungen für globale Herausforderungen wie den Klimawandel und die Energiekrise anbieten. In unseren kommunalen Entscheidungen müssen wir diese Aspekte mit berücksichtigen, denn die ersten Schritte erfolgen immer im Kleinen – frei nach dem Motto „denke global, handle lokal“.

Dr. Christian Blum, Jahrgang 1969, Chemiker
Stadtrat: Listenplatz 2
Kreistag – Wahlbereich 1: Listenplatz 2

„Lesen, nachdenken, entscheiden.“

Themenschwerpunkte: Bauen/Innenstadt; Klima/Energie/Mobilität; Finanzen/Verwaltung

Seit fast 25 Jahren in Bad Bentheim. Promovierter Chemiker, ich lehre und forsche an der Uni Twente. Verheiratet, ein erwachsener Sohn. Ich fahre viel Fahrrad, gelegentlich Kanu, koche gern und reise viel – mit dem Wohnmobil durch Europa, manchmal auch nach Asien oder Afrika.

In die Kommunalpolitik bin ich vor zehn Jahren eher unfreiwillig gerutscht: Hinter unserem Haus, mitten in der kleinteiligen historischen Innenstadt, sollte ein Apartmentklotz entstehen. Aus dem Widerstand wurde ein Ratsmandat. Natürlich für die GRÜNEN – passend zu dem, was mir wichtig ist: Naturschutz, Klimaschutz, nachhaltiges Wirtschaften, sozialer Ausgleich, Verantwortung für die nächste Generation.

Inzwischen zwei Legislaturperioden im Stadtrat; mein Schwerpunkt lag anfangs im Bauausschuss, aber nie ausschließlich. Inzwischen kann ich alles, und mich interessiert auch alles – derzeit Verwaltungs- und Finanzausschuss.

Im Rat sitze ich, um mitzudenken. Nicht alles, was geplant oder gewünscht wird, ist auch sinnvoll – und nicht einmal alles, was sinnvoll wäre, ist am Ende machbar und bezahlbar. Erst nachdenken, dann sortieren und priorisieren. Mir geht es um langfristig clevere Lösungen.

Marcel Konjer, Jahrgang 1986, Jurist
Stadtrat: Listenplatz 3

„Was ist besser, als einem Kind eine gute Zukunft zu ermöglichen? All unseren Kindern eine gute Zukunft zu ermöglichen!“

Themenschwerpunkte: Frühkindliche Bildung, Schulentwicklung

Junge Familien in Bad Bentheim merken, dass es in der frühkindlichen Bildung noch nicht so läuft, wie wir uns das wünschen: Notbetreuung und geschlossene Kitas sind Probleme, mit denen auch Bentheimer Eltern  zu kämpfen haben. Viele fragen sich zudem, ob die Platzvergabe nicht transparenter und frühzeitiger erfolgen könnte.

Davon hängt nicht zuletzt ab, ob Arbeitnehmer:innen in den Beruf zurückkehren oder Selbstständige wieder voll durchstarten können. Aber auch für unsere Kinder ist frühkindliche Bildung der Grundstein für einen erfolgreichen Start ins Leben. Das ist nicht nur eine Frage der Chancengerechtigkeit, sondern ein essentieller Beitrag für ein auch in Zukunft lebenswertes und erfolgreiches Bad Bentheim.

Für dieses gemeinsame Ansinnen will ich mich als Stadtrat einsetzen. Wer ich bin? Marcel René Konjer, in Bad Bentheim geboren und aufgewachsen. Als Verbandsjurist kann ich nicht nur komplexe politische Sachverhalte hinsichtlich ihrer Machbarkeit bewerten. Vielmehr geht es um tragfähige Lösungen die voranbringen. Und dafür stehe ich: Maß und Mitte. Liberal aber nicht entgrenzt, grün aber nicht dogmatisch. Freiheit – gedacht auch als Freiheit für unsere Kinder. Eine gute Zukunft.

Michael Pruban, Jahrgang 1982, Referent/ Dozent für KI / Hochschule Osnabrück
Stadtrat: Listenplatz 4

„Ich sehe in KI und Digitalisierung keine Buzzwords, sondern Werkzeuge, um diese Aufgaben konkret anzugehen.“

Themenschwerpunkte: Digitale Verwaltung, KI für lokale Wirtschaft, nachhaltige Technologien, Bildung & Klimaschutz

Bad Bentheim digital denken: Mein Ansatz für eine zukunftsfähige Kommune. Bad Bentheim ist schön, einzigartig – und steht vor großen Herausforderungen: Fachkräftemangel, demografischer Wandel, Klimaziele und die Frage, wie wir unsere Wirtschaft und Verwaltung fit für die Zukunft machen. Ich sehe in KI und Digitalisierung keine Buzzwords, sondern Werkzeuge, um diese Aufgaben konkret anzugehen.

Ich setze mich für eine pragmatische, bürgernahe Digitalisierung ein. Für mich bedeutet das, die Verwaltung durch intelligente Prozesse zu entlasten, die Zeit und Ressourcen sparen. Lokale Unternehmen sollten mit Lösungen gestärkt werden, die wirklich weiterhelfen, statt nur Kosten zu verursachen. Bildung und Teilhabe müssen durch digitale Kompetenz für alle – von der Kita bis zum Seniorenheim – gesichert werden. Und Nachhaltigkeit sollte mit smarten Ansätzen für Energie, Verkehr und Kreislaufwirtschaft gefördert werden. Denn Technologie ist kein Selbstzweck – sie muss den Menschen und unserer Region dienen.

Miriam Pels, Jahrgang 1984, Eltern- und Familienberaterin
Stadtrat: Listenplatz 5

„Für ein Bad Bentheim, in dem Vielfalt zuhause ist.“

Themenschwerpunkte: Vielfalt, Teilhabe und gesellschaftlicher Zusammenhalt

Beruflich begleite ich als Familienberaterin Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen. Dabei erlebe ich jeden Tag, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam nach guten Lösungen zu suchen. Diese Erfahrungen prägen auch meinen Blick auf Politik und Gesellschaft.

Privat bin ich gerne in der Natur unterwegs und schätze die hohe Lebensqualität, die wir hier in Bad Bentheim und seinen Ortsteilen genießen. Beides zeigt mir immer wieder, wie eng unser eigenes Wohlergehen mit dem Miteinander in unserer Gemeinschaft und dem verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt verbunden ist.

Ich bin überzeugt, dass gute Politik dort beginnt, wo Menschen sich gehört und ernst genommen fühlen. Deshalb ist mir ein respektvoller Umgang miteinander ebenso wichtig wie die Bereitschaft, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen und gemeinsam tragfähige Entscheidungen zu treffen.

Als Kandidatin von Bündnis 90/Die Grünen möchte ich mich für eine lebenswerte Zukunft einsetzen – für Familien, Kinder und Jugendliche, für den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen und für ein starkes gesellschaftliches Miteinander. Mir ist wichtig, dass wir unsere Stadt nachhaltig weiterentwickeln, ohne dabei die Bedürfnisse der Menschen aus dem Blick zu verlieren.

Ich kandidiere, weil ich nicht nur über Veränderungen sprechen, sondern sie aktiv mitgestalten möchte. Für ein Bad Bentheim, das offen, lebenswert und zukunftsfähig bleibt – für uns und für die kommenden Generationen.

Berthold Schorlemer, Jahrgang 1957, Rentner (Physiker)
Stadtrat: Listenplatz 6

„Klimaschutz ist Menschenschutz.“

Themenschwerpunkte: Umweltschutz, Klimaschutz, Nachhaltigkeit

Steht in einer Patchwork-Familie mit 10 Enkeln vor vielen Herausforderungen. Erstellte beruflich als Diplom-Physiker zahlreiche Umweltgutachten. Aufgrund der bei dieser Tätigkeit gemachten Erfahrungen bot sich aus wissenschaftlicher Sicht politisch keine Alternative zur Partei „Die Grünen“. Schwerpunkte sind Abfallvermeidung insbesondere beim Verpackungsmüll und damit die Reduzierung vor allem von Kunststoffen durch Recycling. Für eine lebenswerte Zukunft ist die Schonung und der sorgsame Umgang mit Grundwasser eines der wichtigsten Ziele.

Stefan Gerdes, 69, Rentner, früher Programmierer
Stadtrat: Listenplatz 7

„Kinder brauchen jetzt ein gutes Lernumfeld.“

Themenschwerpunkte: Bildung, Schule Tourismus

Besonders zwei Themen liegen mir am Herzen: Bildung und Schule sowie der Tourismus in unserer Stadt.

Ein gutes Lernumfeld für unsere Kinder ist mir wichtig – und es gibt einiges zu tun. Die vergangenen Jahre haben die Probleme unseres Bildungssystems verdeutlicht. Unsere Schulen in städtischer Trägerschaft brauchen zügig bessere Räumlichkeiten, eine moderne Ausstattung im digitalen und sozialen Bereich sowie sichere Schulwege. Hier muss es schnell gehen: Kinder brauchen jetzt ein gutes Lernumfeld, nicht erst in vielen Jahren. Grüne Bildungspolitik bedeutet gute Bildungschancen für alle Kinder – egal woher sie kommen. Gerechte Startchancen verhindern Bildungsarmut.

Außerdem setze ich mich für einen sanften Tourismus in unserer Stadt und Umgebung ein. Die Situation mit der geschlossenen Bentheimer Burg bietet besondere Herausforderungen – aber auch die Chance, unser Tourismuskonzept neu zu denken: eine attraktivere Innenstadt, bessere Mobilität mit weniger Autoverkehr, Vermeidung von Luftschadstoffen, saubere Landschaft. Keine Branche ist so auf eine intakte Umwelt angewiesen wie der Tourismus. Müll und schlechte Luft sind nicht attraktiv für Gäste.

Friedhild Füser, Medizinische Fachangestellte – Netzwerkmanagerin
Kreistag: Listenplatz 3

„Gesundheit in die Lebenswelten.“

Themenschwerpunkte: Gesundheit, Soziales, Kultur

Im Kreistag möchte ich mich für eine gute Gesundheitsversorgungsstruktur für jede Lebensphase einsetzen. Gesundheitsförderung in den Grafschafter Lebenswelten ist mir ein wichtiges Anliegen.

Soziale Gerechtigkeit, Respekt und Toleranz und die Sicherung und Weiterentwicklung unserer vielfältigen Kulturangebote sind weitere Themenfelder, für die ich konstruktiv und engagiert streiten möchte.